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25.01.2014

Leinen los! kke installiert Kälteanlage an Bord der AIDAstella

Die Schiffe der AIDA-Flotte sind bekannt für ihre gut ausgebauten Spa- und Wellness-Bereiche. Und wie so oft im Leben sind es auch hier die kleinen Dinge, die eine große Wirkung haben können.

Das letzte in Deutschland gebaute AIDA-Schiff, die AIDAstella, wurde für ca. 330 Mio. € im Jahr 2010 bei der Meyer Werft in Papenburg bestellt. Kurz vor dem Stapellauf am 25. Januar 2013 erhielt die kke einen Auftrag, der im Vergleich zu den Gesamtbaukosten geradezu winzig war.

Wir lieferten und installierten eine Kälteanlage, die in einem 400 Liter-Behälter mit eingebautem Wärmetauscher das Bord-Trinkwasser von ca. 20°C auf 10°C abkühlt.

Dieses abgekühlte Trinkwasser wird im Saunabereich des Schiffes für verschiedene Erlebnisduschen verwendet.

Ebenfalls im Saunabereich wurde darüber hinaus eine Brucheismaschine installiert, so dass den Gästen auch bei Reisen in die Karibik oder das südchinesische Meer das besondere Gefühl eines Eisbades vermittelt werden kann.

Obwohl die technischen Anforderungen dieses Auftrages vielleicht nicht die höchsten waren, war ein Blick hinter die Kulissen ausgesprochen interessant.

Immerhin gehört die AIDAstella seit dem Zeitpunkt ihrer Indienststellung im März 2013 zu den großen Schiffen der AIDA-Flotte.

Bei einer Länge von 253 m und einer Breite von 32,20 m kann das Schiff 2.700 Passagiere und 609 Besatzungsmitglieder transportieren. Die Passagiere sind auf 12 Passagierdecks untergebracht und können in den sieben Bordrestaurants Bier aus der Bordbrauerei genießen. Allein diese Zahlen lassen auch den Nichttechniker ahnen, was sich beim Bau eines solchen Schiffes hinter den Kulissen abspielt.

Am Bau des nächsten AIDA-Schiffes wird kke wieder einen kleinen Beitrag leisten, auch wenn die Aufträge für die nächsten beiden AIDA-Schiffe nicht an eine deutsche Werft vergeben wurden.