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01.10.2015

Ein wirklich heißer Sommer 2015

Mit einer Abweichung von +2,2°C vom aktuell gültigen Klimamittel liegt der Sommer 2015 auf Platz zwei (gemeinsam mit dem Sommer 1947) der heißesten Sommer in Deutschland.

Dabei ist es ein schwacher Trost, dass der „Jahrtausendsommer“ 2003 mit einer Abweichung von +3,4°C noch um einiges heißer war. Der absolute Spitzenwert von 40,3°C wurde am 05. Juli 2015 und am 07. August 2015 in Kitzingen gemessen. Das konnte man sicher einigermaßen entspannt am Baggersee oder am Meer genießen.

Eine ultimative Herausforderung stellte dieser Sommer für unsere Service-Teams in Deutschland und Österreich dar. Bei vielen Kunden gelangten die Kälteanlagen auf Grund der extremen Außentemperaturen an ihre physikalischen Auslegungsgrenzen. Durch die hohe thermische Belastung stieg die Ausfallquote diverser Bauteile zum Teil dramatisch.

Mit hohem persönlichem Engagement haben alle Mitarbeiter in den Service-Teams das fast Unmögliche möglich gemacht und unseren Kunden unter den gegebenen Umständen die schnellstmögliche Hilfe zukommen lassen.

Die Mitarbeiter/innen in der Störungsannahme brauchten in diesem Sommer sehr gute Nerven, da nicht jeder Kunde einsehen wollte, dass er nicht der einzige war und dass auch der beste Monteur die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen kann. Die Einsatzplanung musste fast rund um die Uhr koordiniert und präzisiert werden. Unsere Mitarbeiter/innen erschienen am Wochenende freiwillig im Büro, um ihre Kollegen vom Bereitschaftsdienst bis spät in die Nacht zu unterstützen. Monteure, die eigentlich Feierabend hatten, meldeten sich einsatzbereit. Meister setzten sich im „Blaumann“ in ihre Autos und fuhren „Störung“.

Selbst Schüler, die sich bei Ferienarbeit einige Euro dazu verdienen wollten, hängten freiwillig noch eine Stunde „dran“, um ihre Kollegen zu unterstützen.

Trotz dieses großen Engagements hat nicht immer alles perfekt geklappt und mancher Kunde war dann doch nicht ganz zufrieden. Wir als kke haben aber auch und gerade in diesem Sommer gezeigt, dass wir fachlich und organisatorisch in der Lage sind, derart außergewöhnliche Bedingungen zu meistern. Darauf sind wir stolz.